Bewusst genießen und neue Energie tanken
Basenfasten im Herbst
Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und sich die Natur langsam zurückzieht, beginnt für viele Menschen eine Zeit der Ruhe und des Innehaltens. Der Herbst ist deshalb eine wunderbare Gelegenheit, auch die eigene Ernährung einmal bewusster in den Mittelpunkt zu stellen.
Basenfasten kann dabei eine schöne Möglichkeit sein, den Speiseplan für eine gewisse Zeit besonders pflanzenbetont und bewusst zu gestalten.
Was bedeutet Basenfasten?
Beim Basenfasten steht vor allem eine Ernährung mit überwiegend pflanzlichen Lebensmitteln im Mittelpunkt. Gemüse, Obst, Kräuter, Salate, Kartoffeln und ausgewählte pflanzliche Lebensmittel bilden die Grundlage.
Auf säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Fisch, Milchprodukte, Süßigkeiten, Alkohol und stark verarbeitete Produkte wird während der Fastenzeit verzichtet.
Dabei geht es nicht darum, möglichst wenig zu essen. Vielmehr steht eine bewusste Auswahl hochwertiger Lebensmittel und das achtsame Essen im Vordergrund.
Basenfasten bedeutet nicht Verzicht um jeden Preis – sondern eine bewusste Pause für Körper und Ernährung.
Warum gerade im Herbst?
Der Herbst bringt eine Fülle an saisonalen Lebensmitteln mit sich, die sich hervorragend für eine basenbetonte Küche eignen. Kürbis, Karotten, Rote Bete, Sellerie, Fenchel, Lauch, Kohl, Kartoffeln und verschiedene Salatsorten lassen sich zu abwechslungsreichen Gerichten kombinieren. Dazu kommen Äpfel, Birnen, Beeren und frische Kräuter.
Gerade die warme Herbstküche macht es leicht, sich während einer Basenfasten-Woche wohlig und abwechslungsreich zu ernähren. Suppen, Ofengemüse, Gemüsepfannen und warme Frühstücksideen sorgen dafür, dass auch an kühleren Tagen Genuss nicht zu kurz kommt.
So könnte ein Basenfasten-Tag aussehen
Morgens:
Ein warmes Porridge mit einem gedünsteten Apfel mit Zimt
Mittags:
Eine große Portion saisonales Gemüse – beispielsweise Ofenkürbis mit Kartoffeln und Kräutern oder eine bunte Gemüsepfanne.
Abends:
Eine warme Gemüsesuppe oder ein leichtes Gemüsegericht.
Dazu gehören ausreichend Wasser und ungesüßte Kräutertees.
Basenfasten ist mehr als Ernährung
Eine Fastenwoche kann auch eine Einladung sein, den eigenen Alltag etwas zu entschleunigen. Bewusste Spaziergänge, ausreichend Schlaf, Ruhepausen und Bewegung können die Zeit begleiten.
Vielleicht ist gerade der Herbst der richtige Moment, um einmal innezuhalten und sich zu fragen:
Was tut mir gut? Was möchte ich verändern? Und welche Gewohnheiten möchte ich mit in die kalte Jahreszeit nehmen?
Mein Tipp: Genuss statt Perfektion
Eine bewusste Ernährungsphase muss nicht kompliziert sein. Wer saisonal einkauft und mit wenigen frischen Zutaten kocht, kann schnell abwechslungsreiche Gerichte auf den Tisch bringen.
Wichtig ist dabei, den eigenen Körper wahrzunehmen und nicht nach einem starren Konzept zu essen. Basenfasten sollte individuell betrachtet werden und nicht für jeden Menschen gleichermaßen geeignet sein. Bei bestehenden Erkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit oder bei besonderen Ernährungsbedürfnissen sollte vorher fachlicher Rat eingeholt werden.
Der Herbst darf leicht beginnen
Basenfasten kann eine schöne Gelegenheit sein, wieder mehr Bewusstsein für die eigene Ernährung zu entwickeln und neue, pflanzenbetonte Gewohnheiten kennenzulernen.
Vielleicht braucht es dafür gar keinen großen Neustart. Manchmal beginnt Veränderung ganz einfach mit einem Einkaufskorb voller bunter Herbstgemüse und einer warmen Suppe auf dem Herd. 🍁
Du möchtest Basenfasten ausprobieren, weißt aber nicht, wie du starten solltest?
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